Kantonsspital St.Gallen
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Exploring indirect embryo-fetal risks of nanomaterials: Interference with inflammatory, vascular and endocrine signaling from human placental tissue

Tina Buerki Thurnherr, René Hornung, Wolfram Jochum & Nowak Sliwinska Patrycja

abstract Nanomaterialien können Gewebebarrieren wie Lunge und Darm durchdringen und im Körper zu Schädigungen in Zellen und Geweben führen. Während der Schwangerschaft ist ein Kontakt mit Nanomaterialien besonders problematisch, da der Fötus sehr empfindlich auf toxische Substanzen und veränderte Bedingungen reagiert. Dabei muss nicht zwingendermassen ein Transport von Nanomaterialien über die Plazentabarriere erfolgen. Nanomaterialien können auch indirekt die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen, indem sie beispielsweise wichtige Funktion der Plazenta stören. In diesem Projekt erforschen wir mögliche Wirkungsmechanismen wie Nanomaterialien den Fötus indirekt schädigen können. Dazu verwenden wir verschiedene Plazenta-Modelle, basierend auf menschlichem Plazentagewebe, um möglichst realitätsnahe Resultate zu erzielen. Ein besseres Verständnis der Wirkungsmechanismen von Nanomaterialien an der Plazentabarriere schafft wichtige Grundlagen zur sicheren und nachhaltigen Entwicklung und Anwendung von Nanomaterialien.
   
project partner EMPA
type of project fundamental research
status ongoing - recruiting phase
start of project 2018
end of project 2021
project manager Dr. sc. nat. Tina Buerki-Thurnherr