Kantonsspital St.Gallen
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HAlLO: Hämorrhoiden-Arterienligatur und rektoanaler Repair (HAL/RAR) versus Stapler-Hämorrhoidopexie

Lukas Marti, Christian Gingert, Christine Maurus, Stephan Bischofberger, Ulrich Beutner & Kristjan Ukegjini

abstract

Hintergrund:
Hämorrhoiden Operationen für Hämorrhoiden des Grades 3 und 4 können in klassische, recht invasive Verfahren (z.B. Milligan Morgan oder Ferguson) und moderne, weniger invasive, schmerzärmere Ver-fahren unterschieden werden. Die Hämorrhoiden-Arterienligatur (HAL) ist ein solches gering invasives Verfahren mit wenig postoperativen Schmerzen. Dieses Verfahren hat jedoch eine höhere Rezidivrate als das ebenfalls wenig invasive, aber schmerzhaftere Verfahren der Stapler-Hämorrhoidopexie. Durch eine Kombination der Hämorrhoiden-Arterienligatur mit einem rektoanalen Repair (RAR) erhofft man sich, eine geringere Rezidivrate als bei der HAL alleine bei gleichen geringen postoperativen Schmerzen zu erreichen.

Hypothese:
Die postoperativen Schmerzen und Komplikationen bei kombinierter Hämorrhoiden-Arterienligatur und rektoanalem Repair sind geringer als bei der Stapler-Hämorrhoidopexie.

Ziel der Studie:
Nachweis der Schmerzarmut der kombinierten Hämorrhoiden-Arterienligatur und rektoanalem Repair.

Primärer Endpunkt:
Subjektive Schmerzempfinden des Patienten 8 h und am Folgetag nach OP gemessen mit einer „Visual Analogue Scale“ (der Patient markiert seinen Schmerz auf einer 10 cm langen Linie, deren Enden Schmerzfreiheit und absolut unerträglicher Schmerz repräsentieren)
   
type of project clinical studies
status ongoing - recruiting phase
start of project 2011
end of project 2020
study design Doppelverblindet, Randomisiert kontrollierte Studie
responsible person Dr. Lukas Marti