Kantonsspital St.Gallen
login

Positive Deviance in der Hepatitis C Behandlung

Pietro Vernazza, Manuela Rasi, Regina Scharf, Philip Brugmann & Jan Fehr

abstract Hepatitis C ist eine durch Blut übertragbare, infektiöse Leberentzündung, die durch das Hepatitis C Virus (HCV) hervorgerufen wird. Durch eine antivirale Behandlung können ernsthafte und behandlungsintensive Spätfolgen der Hepatitis C wie die Leberzirrhose und das Hepatozelluläre Karzinom verhindert werden. Die grösste Risikogruppe für eine HCV-Infektion stellen i.v. Drogenkonsumenten dar. Mit den verfügbaren Therapien konnte bislang nur ein kleiner Teil der Personen aus der Hochrisikogruppe erreicht werden. Die Ursachen dafür sind weitgehend ungeklärt. In wenigen Monaten werden neue Medikamente für die Behandlung der Hepatitis C zugelassen. Um die Entwicklung der kostenintensiven Spätfolgen zu vermeiden und die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern, ist es wichtig den Behandlungszugang zu verbessern.
Die Studie untersucht, welche Gründe dazu führen, dass HCV-positive i.v. Drogenkonsumenten eine antivirale Behandlung beginnen und diese über den empfohlenen Behandlungszeitraum fortführen. Die Studie soll einen Einblick in die komplexen Verhaltensweisen und Interaktionen liefern, die den Behandlungsprozess beeinflussen und dazu beitragen, die zukünftige Behandlungsrate zu steigern.
   
type of project clinical studies
status automatically closed
start of project 2013
end of project 2015
study design qualitative Studie
responsible person Dr. phil. Dunja Nicca